Patentrecherche
Patentrecherche, bevor Sie investieren
Wir recherchieren mit Ingenieurblick und kommerziellen Datenbanken, damit Sie vor der Anmeldung wissen, worauf Sie sich einlassen, und Ihr Budget nicht in eine Erfindung fließt, die andere längst geschützt haben.
★★★★★ 5,00/5 · Sehr gut · Patentanwälte mit technischer Expertise
Technische Recherche mit Ingenieurblick
Dr.-Ing. Wickord (Maschinenbau, EPA-zugelassen) und Sven Buser M.Sc. (Wirtschafts-Ing.) lesen Patentschriften wie Fachleute, nicht nur als Volltextsuche.
Kommerzielle Datenbanken und IPC/CPC
Wir kombinieren DPMA-DEPATISnet, EPO Espacenet und WIPO Patentscope mit kommerziellen Systemen und der internationalen Patentklassifikation.
Schriftlicher Bericht mit Bewertung
Sie erhalten einen strukturierten Recherchebericht mit Treffern, technischer Einschätzung und klarer Empfehlung, belastbar auch gegenüber Investoren.
Streng vertraulich, direkter Übergang
Anwaltliche Verschwiegenheit von Beginn an. Bei positivem Ergebnis übernehmen wir nahtlos die Anmeldung, ohne Reibungsverlust.
Warum eine Patentrecherche wichtig ist, bevor Sie 4-stellig investieren
Eine Patentanmeldung ist eine mehrjährige, vierstellige Investition. Bevor Sie dieses Geld in die Hand nehmen, sollten Sie wissen, ob Ihre Erfindung überhaupt patentierbar ist, also neu ist und auf einer erfinderischen Tätigkeit beruht. Genau das leistet eine Recherche vorab.
Ebenso wichtig: Wer ein Produkt auf den Markt bringt, ohne die Patentlage der Wettbewerber zu prüfen, riskiert eine Verletzungsklage. Eine Freedom-to-Operate-Recherche klärt, ob Ihre Produktidee fremde Schutzrechte tangiert, bevor Serienfertigung und Vertrieb bereits laufen.
Die vier wichtigsten Recherche-Arten
Nicht jede Recherche verfolgt dasselbe Ziel. Wir stimmen mit Ihnen ab, welche Recherchetiefe zu Ihrer Situation passt.
- Neuheitsrecherche: Ist Ihre Erfindung neu gegenüber dem weltweiten Stand der Technik? Grundlage vor jeder Patentanmeldung.
- Freedom-to-Operate (FTO): Verletzt Ihr geplantes Produkt fremde, noch laufende Patente in den Zielmärkten? Zentral vor Produktlaunch, Lizenzverhandlung oder Investment.
- Rechtsbestandsrecherche: Ist ein konkretes fremdes Patent noch in Kraft, und in welchen Ländern? Wichtig bei Abmahnungen, Nichtigkeitsverfahren oder Lizenzentscheidungen.
- State-of-the-Art: Wie ist der technische Stand in einem Feld? Grundlage für F&E-Strategie, Wettbewerbsbeobachtung und Portfolio-Aufbau.
So gehen wir vor
Wir arbeiten strukturiert und dokumentieren jeden Schritt, damit Sie den Recherchebericht später auch gegenüber Investoren, Vorstand oder Lizenzpartnern belastbar vertreten können.
- Erstgespräch: Sie schildern uns die Erfindung, das Produkt oder die konkrete Fragestellung, streng vertraulich.
- Suchstrategie: Wir formulieren die Suche technisch (Stichworte, Synonyme, Boolean-Kombinationen) und über die Patentklassifikation (IPC/CPC).
- Datenbanken: Recherche in DPMA-DEPATISnet, EPO Espacenet, WIPO Patentscope, USPTO, Google Patents und, je nach Auftrag, kommerziellen Systemen (Patbase, STN, Derwent).
- Bewertung: Sichtung der Treffer, Aussortieren nicht relevanter Fundstellen, technische und rechtliche Einschätzung durch die Patentanwälte.
- Recherchebericht: schriftliche Ausarbeitung mit Trefferliste, technischer Analyse und Empfehlung, Anmeldung, Anpassung oder Verzicht.
Was Sie erhalten
- Schriftlicher Recherchebericht mit allen relevanten Fundstellen (Titel, Anmelder, Anmeldetag, Statusinformation, Kernaussage).
- Bewertung jedes relevanten Treffers: Wie nah kommt er an Ihre Erfindung? Welche Ansprüche sind besonders kritisch?
- Klare Empfehlung: Ist eine Anmeldung sinnvoll? Muss der Anspruchsumfang angepasst werden? Oder ist von der Anmeldung abzuraten?
- Kopien der wichtigsten Fundstellen als Anhang, damit Sie und Ihre Ingenieure die Dokumente selbst nachlesen können.
- Auf Wunsch: direkter Übergang in die Ausarbeitung der Anmeldung, mit den Erkenntnissen der Recherche im Rücken.
Kostenrahmen, Anwaltshonorar getrennt von Amtsgebühren
Die Kosten hängen vom Recherchetyp und vom technischen Feld ab. Wir stimmen den Aufwand vorab mit Ihnen ab und arbeiten mit klarem Kostenrahmen, keine Überraschungen.
- Kursorische Neuheitsrecherche (Anwaltshonorar): ab 490 €, als Startpunkt vor einer Anmeldung.
- Vertiefte Neuheitsrecherche mit ausführlichem Bericht: typisch 800–1.500 € je nach Feld und Trefferlage.
- Freedom-to-Operate-Recherche: mehrere Tausend Euro, abhängig von Zielmarkt, Produktbreite und Anzahl zu prüfender Patentfamilien.
- DPMA-Recherchegebühr (im Rahmen des amtlichen Erteilungsverfahrens, separate Amtsgebühr): 350 €. Dies ist kein Ersatz für eine anwaltliche Vorab-Recherche.
- State-of-the-Art / Wettbewerbsmonitoring: individuelles Angebot nach Umfang und Frequenz.
Grenzen der Recherche, ehrliche Einordnung
Auch die beste Patentrecherche kann nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen, dass irgendwo auf der Welt ein relevantes Dokument existiert, das der Neuheit Ihrer Erfindung entgegensteht. Dafür sind die weltweiten Patentdatenbanken zu umfangreich, Sprachen zu vielfältig und die Klassifikation zu heterogen.
Was eine professionelle Recherche leistet: Sie reduziert das Restrisiko erheblich, durch Recherchetiefe, richtige Klassifikation, saubere Suchstrategie und die Bewertung durch technisch versierte Patentanwälte. Wer verspricht, mit einer Recherche „garantiert“ Neuheit zu bescheinigen, sagt nicht die Wahrheit.
Häufige Fehler, die wir für Sie vermeiden
- Nur mit deutschen Stichworten in DEPATISnet suchen: Der überwiegende Teil der weltweiten Patentliteratur ist englisch. Ohne mehrsprachige Suche und IPC/CPC-Klassifikation wird die Recherche lückenhaft.
- Nur nach Wortlaut suchen: Patentschriften formulieren Erfindungen oft abstrakt. Ohne technische Synonyme und Konzepte übersehen Sie relevante Treffer.
- Freedom-to-Operate mit Neuheitsrecherche verwechseln: Für die Neuheit sind auch erloschene Schutzrechte relevant. Für FTO nur die noch in Kraft befindlichen. Das sind zwei unterschiedliche Recherchen.
- Die DPMA-Recherche im Erteilungsverfahren als Vorabprüfung missdeuten: Das amtliche Rechercheergebnis erhalten Sie erst nach der Anmeldung, dann haben Sie das Geld bereits investiert.
- Recherche zu spät: Wer erst nach Produktlaunch oder Investorenrunde recherchiert, hat keine Verhandlungsposition mehr, falls sich Konflikte zeigen.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Sie finden keine Antwort? Sprechen Sie uns direkt an, wir helfen gerne persönlich weiter.
Was kostet eine Patentrecherche?
Eine kursorische Neuheitsrecherche startet beim Anwaltshonorar ab 490 €. Eine vertiefte Neuheitsrecherche mit ausführlichem Bericht liegt typisch bei 800–1.500 €. Eine umfangreiche Freedom-to-Operate-Recherche kann mehrere Tausend Euro erreichen, weil dort ganze Patentfamilien in mehreren Zielmärkten geprüft werden. Wir stimmen den Aufwand vorab verbindlich ab.
Wie lange dauert eine Recherche?
Eine kursorische Neuheitsrecherche liegt meist innerhalb von 1–2 Wochen vor. Eine vertiefte Recherche mit ausführlichem Bericht benötigt 2–4 Wochen. Freedom-to-Operate-Recherchen sind aufwendiger und dauern je nach Umfang und Zielmarkt mehrere Wochen.
Was ist der Unterschied zwischen Neuheitsrecherche und Freedom-to-Operate?
Eine Neuheitsrecherche prüft, ob Ihre Erfindung neu gegenüber dem gesamten Stand der Technik ist, dabei zählen auch erloschene Schutzrechte und rein technische Veröffentlichungen. Eine Freedom-to-Operate-Recherche prüft dagegen, ob Ihr Produkt aktiv fremde, noch in Kraft befindliche Patente in den Zielmärkten verletzen könnte. Beides sind unterschiedliche Fragestellungen und getrennte Recherchen.
Kann ich selbst kostenfrei recherchieren?
Ja, DPMA-DEPATISnet, EPO Espacenet und WIPO Patentscope sind öffentlich zugänglich. Für eine erste Orientierung ist das sinnvoll. Für eine belastbare Beurteilung reicht das jedoch nicht: Ohne saubere IPC/CPC-Klassifikation, mehrsprachige Strategie und technische Bewertung übersehen Sie regelmäßig entscheidende Treffer. Und eine Fundstelle zu finden ist etwas anderes, als ihre rechtliche Relevanz einschätzen zu können.
Ist eine Recherche wirklich nötig, wenn das DPMA sowieso prüft?
Das DPMA erstellt im Erteilungsverfahren einen amtlichen Recherchebericht. Den erhalten Sie allerdings erst, nachdem Sie die Anmeldung eingereicht und die Amtsgebühren gezahlt haben. Wer vorher recherchiert, weiß bereits, ob sich diese Investition lohnt, und kann den Anspruchsumfang von Anfang an sauber auf den vorhandenen Stand der Technik zuschneiden.
Was passiert, wenn die Recherche relevante Treffer findet?
Dann besprechen wir die Optionen: Anpassung des Anspruchsumfangs, so dass Ihre Erfindung sich sauber vom Vorbekannten abgrenzt; Verzicht auf die Anmeldung, wenn die Neuheit nicht mehr trägt; oder gezielte Verhandlung mit dem Inhaber eines relevanten Schutzrechts (Lizenz, Umgehung, Ankauf). Der Recherchebericht ist die Grundlage für diese Entscheidung.
Wird meine Erfindung während der Recherche geheim gehalten?
Ja. Als Patentanwälte unterliegen wir der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht, von der ersten Kontaktaufnahme an. Ihre Erfindung wird während der Recherche nicht offengelegt, sondern nur intern verarbeitet. Die Suche in den Datenbanken erfolgt anonym und lässt keine Rückschlüsse auf Ihre konkrete Erfindung zu.
Können Sie garantieren, dass meine Erfindung neu ist?
Nein, und wer das verspricht, sagt nicht die Wahrheit. Kein Recherchedienst der Welt kann alle jemals veröffentlichten Patentdokumente in allen Sprachen mit absoluter Vollständigkeit prüfen. Was eine professionelle Recherche leistet: Sie reduziert das Restrisiko erheblich und schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
Wie tief geht die Recherche?
Standardmäßig prüfen wir DPMA-DEPATISnet, EPO Espacenet und WIPO Patentscope, damit sind deutsche, europäische und internationale (PCT) Anmeldungen abgedeckt. Auf Wunsch erweitern wir auf USPTO, japanische und asiatische Datenbanken sowie kommerzielle Systeme. Die genutzten IPC/CPC-Klassen dokumentieren wir im Bericht.
Kann die Recherche auch ausländische Patente einschließen?
Ja, das ist bei einer belastbaren Recherche sogar Standard. EPO Espacenet und WIPO Patentscope decken den ganz überwiegenden Teil der weltweiten Patentliteratur ab. Für Zielmärkte wie USA, China oder Japan ergänzen wir die spezifischen nationalen Datenbanken.
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